Herbstgedanken

Der Herbst hat Einzug gehalten und mit ihm der Spekulatius in den Supermärkten, Adventskalender in der TV-Werbung und Radiospots für Weihnachtsfeiern. Das Jahr ist wie eine Rakete vorbeigeflogen und ich frage mich: ,,Wann lebe ich?“ Rein physisch lebe ich, klar, aber wann lebe ich mit all meinen Sinnen, Gefühlen und in vollen Zügen (im übertragenen Sinne und nicht morgens um 7 Uhr auf dem Weg zur Arbeit mit hunderten anderen Pendlern;))?
Montags freut man sich schon wieder auf das Wochenende und ehe man sich versieht, ist es auch schon wieder vorbei. Wann lebe ich also richtig? Und nicht nur von Wochenende zu Wochenende, bis ich alt und grau bin und gesundheitlich vielleicht gar nicht mehr in der Lage, all die Dinge zu tun die ich bis dahin immer aufgeschoben habe und dann fürchterlich bereue?
JETZT ist der Moment in dem ich das Ruder herumreissen kann. Das sagen zumindest die Lebenshilfebücher. Hört sich in der Theorie auch gut an aber wie setze ich das im Alltag um? Ein Alltag der geprägt ist von Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Hauptsächlich um die Miete zu zahlen, einzukaufen, über die Runden zu kommen. Da ist noch gar nicht die Rede von Kino, Essen gehen oder sich mal neue Schuhe zu kaufen, geschweige denn Kinder zu versorgen und Haustiere zu halten. Geldsorgen, gesundheitliche Themen, Beziehungsfragen, Gesellschaftliche Krisen, Kriege, der Sinn des Lebens, die Familie und Freunde. Dies und noch viel mehr prägt unsere Gedanken, Sorgen und Stress über den Tag verteilt. Diese Themen prägen unser Leben und den Umgang miteinander. Unser glücklich- oder unglücklich sein. Da ist es dann leicht gesagt, du sollst im Hier und Jetzt leben, alles loslassen bzw. annehmen was ist und was kommen mag, Dinge tun, die dich hoch schwingen lassen, das Leben geniessen. Ist nicht immer ganz einfach, denn in unserer Welt hat fast alles mit dem Tauschhandel von Dienstleistungen und Gütern gegen Geld zu tun. Dafür arbeiten wir in einem Job, der die wenigsten glücklich macht. Dann ist das Leben vorbei und wann haben wir gelebt?
Sehr wahrscheinlich sind diese Tipps in besagten Büchern, Religionen, spirituellen Ausrichtungen etc. aber auch der einzige Ausweg und direkte Hinweg zu einem achtsamen Leben, sonst wären sie nicht über Jahrtausende in sämtlichen Weisheiten in aller Welt weiterverbreitet worden.
So schwer es manchmal ist, so schöne Momente gibt es aber auch und der erste Schritt zu mehr Leben könnte sein, diese kleinen Momente zu erkennen, tief durchzuatmen und Danke zu sagen. Der nächste Schritt könnte sein, sich etwas zu gönnen. Ein Alpentherme Kräuterbad, schöne Musik, Kerzen, gutes Essen. Ein Moment den ich mir selbst gönne und der es mir wert ist, ihn zu ermöglichen.
Leben bedeutet auch für sich einzustehen und seine Bedürfnisse wahrzunehmen und dies könnte ein kleiner Schritt in die richtige Richtung sein.

Viel Spass beim Leben, auch am Dienstag, mit dem Alpentherme Kräuterbad,
euer Aquapresén Team

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